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 News und Video zu M.Bögerl

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BeitragThema: News und Video zu M.Bögerl   Sa Mai 22, 2010 8:45 pm

Seit fünf Tagen fehlt von der in Baden-Württemberg entführten Bankiersfrau jede Spur. Ein 44-jähriger Verdächtiger wurde am Samstagabend festgenommen, aber wieder freigelassen. Trotz hoher Belohnung für konkrete Hinweise tappt die Polizei weiterhin im Dunkeln und spricht von einer "prekären Lage".

Im Fall der der Entführung der Heidenheimer Bankiersfrau Maria Bögerl hat die Polizei ein Anwesen durchsucht und einen 44-Jährigen vorübergehend festgenommen. Da der Tatverdacht sich nicht erhärtet habe, sei der Mann jedoch kurz nach seiner Festnahme am Samstag wieder freigekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Trotz einer Belohnung von 50.000 Euro für Hinweise hatten die Ermittler weiter keine heiße Spur.

Die Durchsuchung des Anwesens „in der Region“ sei am frühen Samstagabend nach Hinweisen aus der Bevölkerung und Ermittlungen der Kriminalpolizei erfolgt, teilte die Polizeidirektion Heidenheim mit. Die Hoffnung, das Entführungsopfer auf dem Grundstück zu finden, habe sich aber nicht erfüllt.

Die Polizei setzte ihre Suche nach dem seit Mittwoch vermissten 54-jährigen Entführungsopfer am Sonntag unter Hochdruck fort. „Noch immer hoffen Familie und Polizei, sie unversehrt aufzufinden“, hieß es in einer Erklärung. 500 Polizeibeamte und Helfer beteiligten sich an der Suche. Außerdem kamen zwei Polizeihubschrauber sowie 50 Suchhunde zum Einsatz.

Die Suche konzentrierte sich auf ein Waldstück nahe der Autobahn 7, an der der Ehemann der Entführten nach einer telefonischen Aufforderung des oder der Täter laut Polizei einen „sehr hohen Geldbetrag“ deponiert hatte. Das Geld war aber nicht abgeholt worden, worauf der Mann die Beamten einschaltete.

Helfer verteilten etwa 8000 Flugblätter, mit denen die Polizei erneut um Hinweise bat. Dazu wurde zusätzlich zu den Hinweistelefonnummern eine vertrauliche Telefonleitung unter 07321/2770406 geschaltet. Die Familie von Maria Bögerl setzte für Hinweise auf ihren Verbleib eine Belohnung von 50.000 Euro aus.

Bis Sonntag gingen 320 Hinweise ein. Eine konkrete Information zu Bögerls Aufenthaltsort sei aber nicht darunter, sagte ein Polizeisprecher. Unterdessen untersuchten Spurentechniker den am Freitagabend gefundenen schwarzen Mercedes der Vermissten. Ein zuvor gefundenes Handy konnte eindeutig als das der Bankiersfrau identifiziert werden.

Der Ehemann und die beiden Kinder erneuerten ihren Appell an den oder die Entführer, Maria Bögerl freizulassen oder Hinweise auf ihren Aufenthalt zu geben. Bereits am Donnerstag hatte sich die Familie der am Mittwoch aus ihrer Wohnung entführten Frau an den oder die Entführer gewandt.

Polizei stellt Suche ein

Von der entführten Bankiersfrau Maria Bögerl aus Heidenheim fehlt weiter jede Spur. Dennoch stellt die Polizei die Suche in den umliegenden Wäldern vorerst ein. Einen Zeitungsbericht, im Auto der 54-Jährigen seien Rückstände ihres Blutes entdeckt worden, kommentieren die Ermittler nicht.

Im Fall der entführten Bankiersfrau Maria Bögerl aus Heidenheim hat die Polizei die Suche nach der vermissten 54-Jährigen in den umliegenden Wäldern vorerst eingestellt. "Wir werden weiter suchen, wenn wir einen konkreten Hinweis haben", sagte ein Polizeisprecher in Heidenheim am Freitag. Die Sonderkommission überprüft seinen Angaben zufolge derweil Kunden der Sparkasse, die von Bögerls Ehemann geleitet wird. Dabei gehe es darum, ob jemand wegen Schulden oder abgelehnter Kredite ein Motiv haben könne und sich mit der Entführung womöglich habe rächen wollen.



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BeitragThema: Hoffnung   Sa Mai 22, 2010 8:53 pm

Ich hoffe sehr für die Mutter und für die Familie das der Täter auf die Botschaft reagiert
und sie wieder wohlbehalten nach Hause kommt.
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BeitragThema: Zeuge gesucht   Mi Mai 26, 2010 1:32 am

Hausierer als Zeuge im Fall Bögerl gesucht
(21)
17. Mai 2010, 09:07 Uhr

Noch immer keine Spur der entführten Maria Bögerl aus Heidenheim. Allerdings sind inzwischen fast 400 Hinweise bei der Polizei eingegangen. Wichtigster Tipp bisher: Ein glatzköpfiger Mann, der an der Haustür etwas verkaufen wollte, wurde kurz vor dem Verschwinden gesehen. Die Polizei sucht ihn nun als Zeugen.
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BeitragThema: Geocaching-Sportler gesucht   Mi Mai 26, 2010 1:36 am

Keine heiße Spur im Entführungsfall - Geocaching-Sportler gesucht

von dpa

Heidenheim (dpa) - Die Ermittler im Heidenheimer Entführungsfall treten nach wie vor auf der Stelle. Nach der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY» sind bei dem Sender und der Heidenheimer Polizei rund 100 Hinweise zum Fall der entführten Bankiersfrau Maria...

...B. eingegangen. Es gebe aber keine neuen Erkenntnisse, wo sich die 54- jährige Frau befinde, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Man konzentriere sich jetzt auf die Suche nach sogenannten «Geocaching»-Sportlern, die in der Nähe des Klosters unterwegs waren, wo das Auto der Entführten entdeckt wurde. Ein Ziel der digitalen Schnitzeljagd (Geocaching) war der Hof des Klosters in Neresheim, wo der Wagen stand. Die Sportler könnten wichtige Zeugen sein, hieß es. Ebenso wie Besitzer von Ferienhäusern in der Region. Sie sollten nachsehen, ob es verdächtige Anzeichen gibt, die darauf hindeuten, dass sich dort Fremde aufgehalten haben.

Der Polizeisprecher bestritt am Donnerstag, dass es bei der gescheiterten Lösegeldübergabe vor einer Woche zu einer schweren Panne kam. Nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung sammelten die Angestellten der Autobahnmeisterei den Müllsack mit den 300 000 Euro Lösegeld ein, der 16 Stunden zuvor dort platziert worden war. Zivilpolizisten hätten den Sack kurze Zeit später zurückgebracht.

Die Polizei bestätigte zwar, dass der Sack unbeabsichtigt von der Autobahnmeisterei abtransportiert wurde. Er sei aber nicht zurückgebracht, sondern von der Polizei sichergestellt worden. «Wir hätten das Geld kurze Zeit später ohnehin abgeholt», sagte der Polizeisprecher. Die Autobahnmeisterei wollte sich dazu nicht äußern.

Nach Ansicht eines Kriminalpsychologen haben die Entführer keinen Plan B. Die Tat sei einfach «schlicht geplant» worden, sagte Prof. Rudolf Egg am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa: «Der oder die Täter melden sich vermutlich deshalb nicht mehr, weil sie nach der gescheiterten Übergabe keinen zweiten Plan haben.» Es sei gut möglich, dass sie bei der verabredeten Geldübergabe gestört wurden. «Sie ist der heikelste Punkt bei einer Entführung, weil die Täter hier aus dem Verborgenen heraustreten müssen.» Die meisten Entführungen würden genau daran scheitern.

Noch am Abend der Fernsehsendung überprüfte die Polizei sieben eingegangene Hinweise. Doch auch diese Ermittlungen blieben erfolglos. Die Bankiersfrau war am Mittwoch vergangener Woche aus dem Haus der Familie entführt worden. Die meisten Zeugen, die sich nach der TV-Sendung meldeten, hatten das im Kloster Neresheim im Ostalbkreis gefundene Auto oder die Deutschlandflagge am Ort der gescheiterten Geldübergabe an der Autobahn 7 gesehen.

Insgesamt gibt es mittlerweile mehr als 1100 Hinweise aus der Bevölkerung zu dem Fall. Die Polizei setzte am Donnerstag ihre Suche in den Wäldern der Region fort. Die engmaschige «Flächensuche» werde aber vermutlich demnächst eingestellt, sagte ein Polizeisprecher. Danach würden die Ermittler die Hinweise weiter auswerten und auf deren Grundlage nur noch gezielt in der Region suchen.

Mit einem verzweifelten Appell hatte sich die Familie der entführten Bankiersfrau Maria B. in der Fernsehsendung an die Täter gewandt. «Wir flehen sie an, die für uns alle so qualvolle Situation positiv zu beenden», sagte der Sohn. Seine Schwester ergänzte weinend: «Bitte geben Sie uns ein Zeichen, wo unsere Mutter ist.» Laut ZDF haben 6,46 Millionen Menschen die Sendung gesehen, so viele wie seit 1999 nicht mehr.

Auch die Sparkassen-Gruppe hilft bei der Suche nach der entführten Bankiersfrau mit. Auf seiner Internetseite veröffentlichte das Geldinstitut einen Fahndungsaufruf der Polizei. «Wir haben beschlossen, mit unseren Möglichkeiten diesen Fahndungsaufruf zu unterstützen», sagte ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes in Berlin.

# dpa-Notizblock

## Internet - [Kriminologische Zentralstelle](www.krimz.de) - [Sparkasse](www.sparlasse.de)

## Orte - [Tatort](Heidenheim-Schnaitheim) - [Kriminologische Zentralstelle]: Viktoriastraße 35, 65189 Wiesbaden

## Service - Telefon für anonyme Hinweise: +49 7321 2770406


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BeitragThema: Re: News und Video zu M.Bögerl   Mi Mai 26, 2010 1:39 am



An dem schmucken Einfamilienhaus neben dem Fluss sind die Rollläden heruntergelassen. Drinnen suchen Kripobeamte nach Spuren – und warten auf den Anruf des Kidnappers.Hier wohnt der Chef der Sparkasse Heidenheim (Baden-Württemberg) mit seiner Frau. Vor drei Tagen wurde Maria Bögerl (54) aus ihrer Wohnung entführt. Seitdem fehlt jede Spur!

Der Fall wird immer mysteriöser. Der Entführer forderte telefonisch 300 000 Euro, holte das Geld aber nicht an der vereinbarten Stelle an der A 7 ab.
Gestern durchsuchten 350 Polizisten mit 51 Hunden die Wälder an der Autobahn. „Je länger es dauert, desto kritischer wird die Situation“, sagt die Polizei. „Möglicherweise wurde die Frau von ihren Entführern im Wald zurückgelassen.“ Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera startete. Ohne Erfolg. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Suche ergebnislos abgebrochen, heute geht es weiter.
Fahnder versuchten gestern auch, das Handy der Frau zu orten. Sie hatte am ersten Tag noch kurz mit ihrem Mann telefonieren dürfen.

Gestern Abend die Entdeckung: Nach BILD-Informationen fanden Polizisten das Handy der Entführten im Wald neben der Autobahn. Der Entführer hatte es offenbar weggeworfen.

Die Polizei sicherte Aufnahmen aus Überwachungskameras an Raststätten der A 7, durchsuchte Abwasserrohre an der Autobahn mit Hunden. Sie prüfen auch, ob ein verärgerter Sparkassenkunde, dem z. B. der Kredit gekündigt wurde, etwas mit der Entführung zu tun haben könnte.

Mit jeder Stunde sinkt die Hoffnung, das Opfer rechtzeitig zu finden. Oberbürgermeister Bernhard Ilg (54): „Ich hoffe sehr, dass diese bedrückende Ungewissheit ein rasches Ende nimmt und Frau Bögerl unversehrt zu ihrer Familie zurückkehrt.“

Der Sohn und die Tochter des Banker-Ehepaares sind nach Heidenheim gekommen, um ihrem Vater beizustehen. Die Familie richtete einen neuen Appell an den Entführer: „Bitte geben Sie uns auf dem Weg Ihrer Wahl ein Zeichen!“
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BeitragThema: Re: News und Video zu M.Bögerl   Mi Mai 26, 2010 1:45 am



Die Ruhe hat etwas Unheimliches. Die gelben Stiefmütterchen vor der grauen Eingangstür, die Tulpen – ein Bild, wie es in vielen Vorgärten zu sehen ist. Aber dennoch ist etwas anders. Es ist diese Stille.

Wie eine Festung liegt das Haus der Familie Bögerl am Ende einer 300 Meter langen Spielstraße. Kinder sind nicht zu sehen, nicht zu hören. Vor der anthrazitfarbenen Doppelgarage steht der silbergraue Audi 8 von Thomas Bögerl, sein Dienstwagen. Daneben parkt ein Zivilfahrzeug der Kriminalpolizei. Auch die beiden erwachsenen Kinder der Familie, Christoph (24) und Carina (27), halten sich im Haus auf. Im 1. Stock sind sämtliche Rollos heruntergelassen – als würden sie alles Böse, alles Unerträgliche abhalten können, was jede Minute ans Licht kommen könnte.

Vor elf Tagen wurde die Mutter der Familie, Maria Bögerl, aus dem Familienhaus im schwäbischen Heidenheim-Schnaitheim (Baden-Württemberg) entführt. Nach einer gescheiterten Geldübergabe startete die Polizei eine groß angelegte Suchaktion – vergebens. Von der 54-Jährigen fehlt weiterhin jede Spur.

„Frau Bögerl ist so eine nette, bodenständige Frau“, hört man die eher wortkargen Nachbarn sagen. Einige haben Tränen in den Augen, äußern Mitleid mit der Familie, die nun zu Hause auf Antworten warten muss. Vor acht Jahren sind die Bögerls in das große Haus mit der grau getünchten Fassade gezogen, es war ein Neubau damals.

Zuvor hatte die Familie in derselben Straße zur Miete gewohnt, in einem Haus, das dem örtlichen Pfarrer gehört. In ihrem neuen Zuhause – einem Wassergrundstück am Ufer der Brenz – waren die vier glücklich. So sah es zumindest aus. Thomas Bögerl, Chef der örtlichen Kreissparkasse, ist der Öffentlichkeit bekannt. Er überreichte Schecks an die örtliche Sportjugend, ist im Lions-Club aktiv.

Seine Frau Maria gilt im HSB Heidenheim als gute Tennisspielerin, brachte zu Sportveranstaltungen Selbstgebackens mit, kochte Kaffee. Und ihren Garten, „den hatte sie immer tipptopp“, so die Nachbarn.

Eine Idylle, wie es sie nur noch in der Provinz geben kann, mag man denken. Doch seit Mittwoch vorvergangener Woche gilt das Zuhause der Familie Bögerl als Ort eines Verbrechens.

Es ist 11.20 Uhr, als Thomas Bögerl, Vorstand der vier Kilometer entfernten Kreissparkasse Heidenheim, einen Anruf vom Handy seiner Frau bekommt. Nach seiner Aussage sei seine Frau entführt worden.

Die Erpresser forderten 300 000 Euro Lösegeld, das an der A 7 zwischen den Anschlussstellen Heidenheim und Oberkochen deponiert werden solle. Nur kurz habe der 56-Jährige mit seiner Frau am Telefon sprechen können. Ein Ermittler der Polizei: „Frau Bögerl sagte ihrem Mann, sie werde mit dem Tode bedroht.“

Maria Bögerl hatte sich bis zuletzt in ihrem Einfamilienhaus aufgehalten, telefonierte um 10.35 Uhr noch mit ihrem Mann. Kurz danach muss das Verbrechen geschehen sein. Als Fluchtwagen nutzten die oder der Kidnapper den Wagen ihres Opfers, der vorm Haus stand, eine schwarze Mercedes A-Klasse.

Nach dem Anruf der Kidnapper hielt Thomas Bögerl kurz Rücksprache mit seinen Kindern, die sofort aus ihren Studienorten nach Hause kamen, dann verständigte er die Polizei.

Noch am selben Tag, gegen 15.30 Uhr, fährt der Sparkassenchef an den Übergabeort, den die Kidnapper mit einer Deutschlandflagge (155 x 88 cm) markiert haben. Direkt darunter legt er einen schwarzen Müllsack, gefüllt mit 300 000 Euro, doch das Geld wird nie abgeholt. Seitdem hat es keinen Kontakt mehr zu den Entführern gegeben – aber auch kein Lebenszeichen von Maria Bögerl.

Die Polizei startet sofort eine groß angelegte Suchaktion: 250 Quadratkilometer Wald und Wiese werden mit Wärmebildkameras abgeflogen, in 2500 Personalschichten durchkämmen Polizisten mit 300 Suchhunden die Wälder, Tümpel, Abwasserrohre.

Zwei Tage nach der Entführung finden sie das Handy des Opfers im Wald neben der Autobahn, doch die SIM-Karte fehlt. Am Abend, gegen 19 Uhr, entdeckt ein Spaziergänger den schwarzen Mercedes von Maria Bögerl im Hof der Benediktinerabtei Neresheim, etwa 21 Kilometer vom Ort der Entführung entfernt.

Wie BILD berichtet, soll auf dem Beifahrersitz des Wagens Blut sichergestellt worden sein, das eindeutig Maria Bögerl zugeordnet wird. Die Polizei will dies aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bestätigen.

Am vergangenen Mittwoch, eine Woche nach der Entführung, richtet die Familie des Opfers schließlich einen 76 Sekunden langen Appell an die Öffentlichkeit. In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY . . . ungelöst“ flehen Sohn, Tochter und Vater um das Leben von Mutter und Ehefrau. „Bitte helfen Sie, lassen Sie unsere Mama, lassen Sie unsere Mutter freikommen. Bitte, bitte, bitte!“, sagte Thomas Bögerl unter Tränen. Am Ende weinen alle drei bitterlich.

Mit 6,49 Millionen Zuschauern hat die Sendung die höchste Einschaltquote seit 11 Jahren, doch ein entscheidender Hinweis blieb bis heute aus. Von den 1500 Tipps aus der Bevölkerung, die bis gestern Mittag eingingen, schätzt die Soko „Flagge“ bisher nur 650 als ernsthaft. Jedem wird nun intensiv nachgegangen. Die umfangreiche Suche nach Maria Bögerl hat die Polizei am Donnerstagabend eingestellt und prüft nur noch punktuell.

Aber was ist mit Maria Bögerl? Wie lange kann sie irgendwo da draußen durchhalten – wenn sie überhaupt noch am Leben ist?

Nach Informationen der BILD am SONNTAG hat ein Zeuge am Samstagnachmittag auf der A 7 Richtung Würzburg einen roten Transporter gesehen, aus dessen Seitenfenster ein Damen-Seidentuch geworfen wurde. Die Polizei prüft, ob diese Beobachtung etwas mit der Entführung zu tun haben könnte.

Und der Täter? Was für ein Mensch steckt eigentlich hinter diesem perfiden Verbrechen?

Kriminalpsychologen vermuten, dass es sich bei der Entführung um eine Beziehungstat handelt, also dass der Täter aus dem näheren oder weiteren Umfeld der Familie stammen muss. Dafür spricht vor allem die Unprofessionalität der Kidnapper, die offenbar keinen Plan B haben. Hinzu kommt die geringe Lösegeldforderung. Der Täter muss gewusst haben, dass Thomas Bögerl als Sparkassenchef ein Alleinunterzeichnungsrecht über Beträge bis zu 300 000 Euro hat – also genau die Summe, die als Lösegeld gefordert wurde.

Die Kripo hat bei der Sparkasse Heidenheim inzwischen 100 auffällige Bankkonten überprüft, denn die Ermittler wollen nicht ausschließen, dass es sich bei dem Täter möglicherweise um einen (verschuldeten) Kunden handelt, der sich an Banker Bögerl rächen wollte.

Vor dem Haus mit den runtergelassenen Rolläden ist es immer noch still. Zu still. Geht es Mama gut? Lebt sie noch? Es sind diese Fragen, die Ehemann, Sohn und Tochter quälen. Bis die bittere Wahrheit ans Licht kommt – oder die Tür aufgeht, die Mutter davorsteht und alles wieder gut ist.

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BeitragThema: Hoffnung nicht aufgeben   Mi Mai 26, 2010 1:47 am

Ich bange mit dieser Familie und hoffe sooo sehr das die Mama noch am Leben ist und es ihr
den Umständen endsprechend gut geht. Hoffentlich kommt sie bald zurück bzw der Täter
meldet sich endlich.
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BeitragThema: wieso meldet der täter sich nicht   Mi Mai 26, 2010 1:51 am

it Mittwoch hat sich der Unbekannte, der Bankiers-Frau Maria Bögerl (54) aus ihrer Wohnung verschleppte, nicht mehr gemeldet:

Kurz nach der Entführung hatte der Unbekannte bei ihrem Mann Thomas angerufen und 300 000 Euro Lösegeld gefordert. Doch dann holte er das Geld nicht an der vereinbarten Stelle an der A 7 ab.

Seitdem herrscht Funkstille.

„Das ist nicht normal“, sagte Sicherheitsexperte Christian Schaaf, Geschäftsführer von Corporate Trust, den „Stuttgarter Nachrichten“. Der organisierten Kriminalität, so Schaaf, gehöre der Täter demnach wohl nicht an – dann hätte er sich längst wieder gemeldet.

War es stattdessen ein enttäuschter Kunde der Sparkasse Heidenheim – oder ein Bekannter, der sich rächen wollte? Oder ist etwas entsetzlich schiefgelaufen?

„Entweder dem Opfer ist etwas passiert, oder die Entführer haben Angst bekommen, müssen sich wieder neu sortieren“, so Schaaf.

Stutzig macht Schaaf auch die Wahl des Opfers und die Höhe der Lösegeldforderung: „Normalerweise orientieren sich Entführer an Listen, die die reichsten Menschen des Landes aufzählen.“

Doch der Vorstand einer Kreissparkasse verdiene „nur“ zwischen 200 000 und 250 000 Euro.

Kein Vergleich zu Superreichen wie Konzern-Erbe Richard Oetker, der 1976 nach Zahlung von 21 Mio. D-Mark freikam.

Oder dem Fall des Hamburger Multimillionärs Jan Philipp Reemtsma, der am 26. April 1996 entführt wurde und für den 30 Millionen D-Mark Lösegeld gezahlt wurden.

WARUM WURDE DAS LÖSEGELD NICHT ABGEHOLT?

„Vermutlich wurde der Täter gestört oder hat sich beobachtet gefühlt“, sagt ein Polizeisprecher. Das sei nicht ungewöhnlich. Nicht ins Bild passe das anschließende Schweigen.

Und genau dieses Schweigen ist für die Familie eine zusätzliche Tortur.

Für sie bleibt nur Warten...


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BeitragThema: taucher suchen nach beweise   Mi Mai 26, 2010 1:54 am


Die Suche nach der entführten Maria Bögerl (54) läuft auf Hochtouren: Am Samstag untersuchte die Polizei mit einem Taucher ein Regenrückhaltebecken bei Aalen-Ebnat (Ostalbkreis).

Finden sie dort Spuren, die zu der Bankiers-Frau führen?

Am Freitagabend hatte es in der Nähe einen ersten wichtigen Hinweis gegeben: Besucher des Benediktiner-Klosters Neresheim (Baden-Württemberg) entdeckten Maria Bögerls schwarzen A-Klasse-Mercedes (Kennzeichen HDH-MB 770).

Das Kloster liegt rund 20 Kilometer von Heidenheim entfernt. Dort war die Bankiers-Frau am Mittwoch aus ihrer Wohnung entführt worden. Die Polizei beschlagnahmte den Wagen.

Den ganzen Samstagvormittag hatten Einsatzkräfte am Kloster und in der Umgebung nach weiteren Spuren gesucht. Ein Hubschrauber kreiste über dem Ort. Rund 300 Polizisten aus ganz Baden-Württemberg sind in dem Fall im Einsatz.

Jetzt die Tauchsuche in Aalen-Ebnat, nur rund 15 Kilometer von dem Kloster entfernt. Was werden die Ermittler finden?

Am Mittwoch war die Ehefrau des Sparkassenchefs verschwunden. Telefonisch meldete sich ein Entführer, forderte 300 000 Euro. Das Geld holte er aber nicht an der vereinbarten Stelle an der A 7 ab.

Seitdem wird der Fall immer mysteriöser.

Nach der gescheiterten Geldübergabe hat der Unbekannte sich nicht mehr gemeldet. Nach BILD-Informationen wurde das Handy der Frau im Wald neben der Autobahn entdeckt. Der Entführer hatte es offenbar weggeworfen.

Am Freitag hatten rund 350 Polizisten mit 51 Hunden die Wälder an der Autobahn durchkämmt. „Je länger es dauert, desto kritischer wird die Situation“, sagt die Polizei. „Möglicherweise wurde die Frau von ihren Entführern im Wald zurückgelassen.“

Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera startete. Ohne Erfolg.

Mit jeder Stunde sinkt die Hoffnung, das Opfer rechtzeitig zu finden. Oberbürgermeister Bernhard Ilg (54): „Ich hoffe sehr, dass diese bedrückende Ungewissheit ein rasches Ende nimmt und Frau Bögerl unversehrt zu ihrer Familie zurückkehrt.“

Der Sohn und die Tochter des Banker-Ehepaares sind nach Heidenheim gekommen, um ihrem Vater beizustehen. Die Familie richtete einen neuen Appell an den Entführer: „Bitte geben Sie uns auf dem Weg Ihrer Wahl ein Zeichen!“


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