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 Vermisstenfall kaum beachtet

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BeitragThema: Vermisstenfall kaum beachtet   Sa Mai 22, 2010 3:26 pm

Vermisstenanzeige kaum beachtet

Die seit einigen Wochen in Costa Rica vermissten und vermutlich ermordeten Steirer Horst Hauser (67) und Herbert L. (65) kannten sich von Kindertagen an. Österreichische Behörden beklagen Untätigkeit der Polizei.

San José – Horst Hauser hat sein ganzes Leben im obersteirischen Knittelfeld verbracht und war in der Stahlindustrie beschäftigt. Herbert L. ist hingegen seit mehr als dreißig Jahren nicht mehr in seiner Heimatstadt gewesen. Er sei durch die Welt gereist und habe sein Geld als Weltenbummler und „als eine Art Goldgräber“ verdient, sagt Anton Kiesl vom Landeskriminalamt Steiermark. L. habe bereits zuvor für längere Zeit in Costa Rica gewohnt und sei auch dort verheiratet gewesen. Zwischenzeitlich habe er das Land aber wieder verlassen.

Horst Hauser war seinem Kindheitsfreund nach seiner Pensionierung vor rund 15 Jahren nach Costa Rica gefolgt, wo er in Rio Tigro en Puerto Jimenez ein Anwesen kaufte. „Seither hielt er sich immer wieder für einige Monate in unregelmäßigen Abständen in Costa Rica auf“, meinte Kiesl.

Seit einigen Wochen sind die zwei Knittelfelder nun bereits in dem mittelamerikanischen Land vermisst. „Die Polizei von Costa Rica hat aber so gut wie nichts unternommen. Wir haben vor zwei Tagen von dem Fall erfahren und haben sofort Ersterhebungen eingeleitet, damit etwas geschieht“, so Kiesl. Es sei jetzt zu mehreren Treffen mit der Polizei und „endlich Bewegung in die Sache“ gekommen.

Bereits Anfang Jänner 2010 hatte Wilhelm Hauser, Bruder von Horst Hauser, von einer bekannten Person in Costa Rica einen Anruf bekommen. Diese habe ihm mitgeteilt, dass das Fahrzeug von Hauser von „einem ortsbekannten Banditen“ benützt werde, heißt es im Landeskriminalamt. Als dann der für alle 14 Tage vereinbarte Anruf in der Heimat ausblieb, fing der Bruder an, sich Sorgen zu machen und nahm Kontakt mit dem Honorargeneralkonsul Österreichs in dem mittelamerikanischen Land, Manfred Maurer, auf. Dieser erstattete eine Vermisstenanzeige bei der lokalen Polizei.

Schließlich übernahm die örtliche Kriminalpolizei den Fall, verhörte den Verdächtigen und führte eine Hausdurchsuchung im Anwesen von Horst H. durch.

Zum Erstaunen aller lebte zu diesem Zeitpunkt bereits der mutmaßliche Verbrecher in dem Haus. In den Räumlichkeiten waren Blutspuren zu erkennen, die Wände waren frisch gestrichen. In weiterer Folge stellte sich auch heraus, dass der neue Hausbewohner mit der Bankomatkarte des Österreichers insgesamt 28 Bargeldbehebungen durchgeführt hat. (APA, TT)

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