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 spiegel online berichtet

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BeitragThema: spiegel online berichtet   Fr Mai 21, 2010 9:55 pm

Brüssel - Shana Appeltans, Kevin Paulus, Annick Van Uytsel - drei junge Menschen, alle drei wurden auf dem Nachhauseweg von Partys brutal ermordet. Der Täter hat die Morde gestanden - werden ihm womöglich noch mehr Verbrechen zur Last gelegt? In Belgien treibt der Fall Ronald Janssen die Menschen um - schon werden Vergleiche mit Marc Dutroux angestellt.

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Der 38-jährige Ronald Janssen aus dem limburgischen Loksbergen war wegen des Verdachts festgenommen worden, in der Nacht vom 1. auf den 2. Januar seine 18-jährige Nachbarin Shana Appeltans und deren Freund Kevin Paulus umgebracht zu haben. Im Verhör hatte er dann einen weiteren Mord aus dem Jahr 2007 gestanden.

Janssen soll seine Nachbarin und deren Freund in der Mordnacht nach dem Besuch einer Party vor ihrem Haus abgefangen haben. Bei den Verhören gab er schließlich den Doppelmord zu. Er gestand, das Paar erschossen und ihrem Wagen angezündet zu haben, um die Spuren zu verwischen. Als Motiv gab Janssen nach Worten seines Anwalts an, er habe sich von dem jungen Mann "belästigt" gefühlt und sich in jener Nacht einfach "vergessen". Die junge Frau soll Janssen laut Internetdienst "Parool" zu vergewaltigen versucht haben. Die Polizei bestätigte dies bislang mit Verweis auf "laufende Ermittlungen" nicht.

In den Verhören gestand Janssen einen weiteren Mord. Demnach tötete er 2007 die 18-jährige Annick Van Uytsel aus Diest. Das Mädchen war im April jenes Jahres unter ungeklärten Umständen auf dem Nachhauseweg von einer Party verschwunden. Wenige Tage später fand man ihre Leiche in einem Müllsack in einem Kanal. Zeugen wollen auch Janssen auf der Party gesehen haben - was mittlerweile aber bezweifelt wird. Laut der Zeitung "De Standard" soll das Fahrrad des Mädchens aber nur wenige Meter von einem früheren Wohnort Janssens gefunden worden sein.

"Niemand kann glauben, dass es Janssens erste Tat war"

Nach Annicks Verschwinden war in Belgien mit zahlreichen Plakaten nach der jungen Frau gesucht worden. "De Standaard" sprach von einem perfekten Verbrechen. "Es war so perfekt, dass niemand glauben kann, dass es Janssens erste Tat war."

Nun halten die Ermittler es für möglich, dass Janssen weitere Taten begangen hat. "Wir schließen nichts aus", erklärte der führende Ermittler Marc Rubens aus dem belgischen Hasselt. Unter anderem soll ein Zusammenhang zum Fall der Deutschen Carola Titze untersucht werden, wie der Oberstaatsanwalt von Brügge, Jean-Marie Berkvens, am Dienstag SPIEGEL ONLINE bestätigte.

Die 16-Jährige aus Vechta hatte mit ihren Eltern Urlaub an der belgischen Küste gemacht und war im Juni 1996 in Den Haan bei Ostende verschwunden. Ihre Leiche wurde wenig später entdeckt. Nachdem kurzzeitig ein deutscher Urlauber unter Mordverdacht geraten war, spielte ihr Name auch bereits bei den Ermittlungen gegen Dutroux eine Rolle.

Zudem soll angesichts der neuen Informationen der bislang ungeklärte Fall Ingrid Caeckaert noch einmal untersucht werden. Die 26-Jährige Frau war 1991 in Heist-aan-Zee erstochen worden.

Charmant, liebenswert und freundlich

"Es ist klar, dass wir dem nachgehen", begründete Strafverfolger Berkvens die erneuten Ermittlungen. "Das sind ungelöste Fälle, die es zu klären gilt." Dazu, welche Anhaltspunkte die Ermittler dafür haben, weitere Fälle nicht auszuschließen, äußerte er sich jedoch nicht. Auch die Staatsanwaltschaft in Löwen, bei der ein Teil der Ermittlungen gegen Janssen geführt werden, wollte sich nicht zu Details äußern.

In Belgien wird nun gemutmaßt, ob es sich bei Janssen um einen Serienmörder handeln könnte. Der Lehrer und zweifache geschiedene Vater galt laut Medienberichten als charmant, liebenswert und freundlich. Auch bei seinen Schülern war er beliebt. "Niemand aus seiner unmittelbaren Umgebung hatte irgendeine Ahnung davon, wozu er imstande war", sagte ein Ermittler. In den Medien wurden unterdessen die Namen weiterer ermordeter Mädchen gehandelt, deren Todesfälle bislang noch ungeklärt sind.

"Ist Janssen der neue Dutroux?", fragte gar die Zeitung "Het Nieuwsblad". Der belgische Kinderschänder, der in den neunziger Jahren mehrere Mädchen monatelang im Keller gefangen hielt und tötete, war 2004 wegen mehrfachen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Fall erregte internationales Aufsehen, weil er massive Defizite der belgischen Justiz und Polizei ans Licht brachte und Anlass für eine Staatskrise war.

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BeitragThema: Re: spiegel online berichtet   Sa Mai 22, 2010 2:28 pm

Bis heute versteh ich immernoch nicht,
wie manche Menschen solch grausame Taten begehn können.
Was ihnen im Kopf vorgeht um solch eine Gewaltbereitschaft
zu endwickeln und auszuführen.
Warum sie sowas tun und was ihnen das bringt, wenn sie so
grausam sind.
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